Sonntag, 3. Mai 2009

back to thailand

ein blinder passagier fuhr mit. gecko kriecht das fester rauf und runter als wir die friendship bridge ueberqueren. ich freu mich auf gutes essen. auf freundliche bedienung. bye laos. sawadii krap thailand.

Freitag, 1. Mai 2009

fazit

so jetzt verlasse ich laos zum drittenmal und es wird wohl das letztemal sein. ich verlor hier zwei lieben und drei mal geld. gestern hat mir eine russische freundin, lena, geschrieben, dass ihr 500 dollar und viele andere dinge, unter anderem der pass, in long prabang gestohlen wurden. zwei jungs mit motorbike haben ihr das einfach schnell weggenommen. und die polizei hat nicht mal viel geschaut, ist normal für sie.

fazit:
4000islands - für hänging people
vang vieng - für mayllorca people
vientianne - um ein visa zu machen
long prabang - for diamant tourists !!!!8tung viele diebe!!!!

laos scheint alles zu tun, für ihre touristen. jede stadt, was anderes. aber langsam habe ich genug von dieser unfreundlichen, oder nuramanfangfreundlichen art. die hängen hier den ganzen tag vor dem tv und haben alle ein phone in händen und wenn du was essen willst, schauen sie dich an wie - was du willst mich bei meinem fernsehglotzen stören? - tja vielleicht übertreibe ich, aber laos ist nicht mehr das laos was es mal war, seit diamantentouris hierherkommen. es gibt immer mehr diebe und faule leute.

kein scherz. ich reise nun seit zwei jahren durch asien und ich habe noch nie von so vielen dieben gehört wie hier. schon drei menschen die ich näher gekannt hab, verloren den pass und ich selber wurde dreimal bestohlen. also rate ich allen menschen ab, nach laos zu reisen. die wissen nicht was sie tun. sind überfordert von der schnellen entwicklung und haben wie die philippinen keine kultur und übernehmen nur die kultur des westens. bevor die mal zurück auf der erde landen, ist es wohl besser, nicht hierherzukommen.

tschuldigung, dass ich so rassistisch bin, aber es ist zu viel auf einmal, das ich hier sehe und höre. die wälder kapputt, immer mehr diebe und tvglotzende faule leute. sorry. laos. ich weiss es gibt auch das andere laos, ich habe es gesehen, aber entweder in der vergangenheit oder in den orten, von denen niemand weiss. und die werd ich hier nicht verraten, weil ich will nicht, dass die auch noch westernisiert werden.

Freitag, 24. April 2009

venus is empty
i am lost
so i can rebirth
now

Freitag, 3. April 2009

planet venus

blutrot ging die sonne auf. dann wieder unter. es war einer dieser morgen, wo die sonne ein dutzendmal auf und untergeht. zuerst blutrot, dann orangeleuchtend übergehend zu goldengelb bis sie schliesslich violett durch die getönte scheibe des busses hindurchscheint.
hügelige landschaft. auf dem weg von chiang mai nach udon thani. an thim denkend und nicht wirklich da. was wird mich auf venus erwarten? werde ich da überhaupt landen? oder ist das alles nur ein traum.
ich träume weiter, schliesslich ist alles nur ein traum und dieser ist einer der besten die ich je geträumt habe.
um mittag komme ich in vien tianne an, vientianne, das ich hasse und liebe. ich komm mir vor wie zu hause. ich kenne schon die strassen, restaurants und suche mir ein neues guesthouse. schliesslich will ich nicht mehr im dormitory enden mit thim. dafür bin ich wohl definitiv zu alt. nicht, dass ich es nicht aufregend fände, aber ich will doch diesmal mehr als nur teensex.
ich bin gespannt, ob er auch verliebt ist. und ich bin bereit, auf venus neues land zu betreten. dorthin zu gehen wo wir beide hingehen wollen. loslassen. na. da hör ich gerade einen holländer na sagen und schon ist thim wieder da. oft hat er das gesagt. na. was etwa soviel meint wie "und was meinst du dazu, bist du einverstanden". und natürlich war ich es immer, schliesslich bin ich auf planet venus.
wisst ihr eigentlich, was das heisst? ich glaube die meisten menschen haben das noch gar nie erlebt. die dümpeln dahin in riesentitten und steifenschwänzen. und wissen gar nicht, was liebe ist. die haben gar noch nie liebe weg von 2schwoo und porschee gesehen. die sind so manipuliert von werbung, dass liebe ohne marlBORO schon gar nicht mehr vorstellbar ist. hmmm. vielleicht übertreib ich, aber die spitze zeigt immer auch den grund.
jedenfalls bin ich fast schon auf venus gelandet und warte auf mehr. so, jetzt ruft mich meine schwester an. und ich berichte später. have a good time on venus or jupiter, what ever u like.

Freitag, 20. Februar 2009

bye laos

so morgen fahr ich mit meinem bike weiter nach thailand. laos hat in den zwei jahren, seit ich das erste mal hier war grosse schritte getan. der einfluss der chinesen im norden ist gross. es gibt jetzt reiche leute hier und auch schon die ersten bettler und drogenabhängigen. nicht alles ist erfreulich. ich hab mich zwei mal verliebt und wurde drei mal bestohlen. nicht viel geld, aber ärgerlich, wenn man ein land liebt und dann merkt, dass es hier immer mehr gauner gibt.
wahrscheinlich wird vientianne weiter die reichen touris anziehen, vang vieng die tvgucker, trinker und sextouris. der norden ist weiterhin schön, bitte wenn ihr laos besucht, dann nehmt rücksicht auf die freundlichen menschen. viele werden wahrscheinlich überfahren von dem rasanten tempo das laos jetzt drauf hat. die preise haben sich in zwei jahren verdoppelt. thailand ist preiswerter als laos jetzt. vor allem, weil die backpacker halt dort auch gern gesehen sind und die laoten jetzt die diamantmenschen gesehen haben und halt denken alle weissen haben so viel geld. und bitte! kurzhosen und miniröcke find ich nach wie vor abstossend. diese fleischmassen könnt ihr bitte in pattaya zeigen. ich musste oft den kopf schütteln über diese wurstmenschen und schwabbelpuddings inmitten von sehr einfach lebenden menschen die in bamboohäusern leben. bye laos. hope u will find a way.

Donnerstag, 19. Februar 2009

nahm

ja da gibt es immer mehr nahm. wenn man einmal begonnen hat, so hört das gar nicht mehr auf. alles was flüssig ist, heisst hier nahm. das grösste ist natürlich der mekong, der grenzfluss von laos zu thailand. übrigens wundervoll, die insel don det ganz im süden eine der 4000 islands. wenn du nach don det kommst geh ins guesthouse mr. man. dort haben sie saubere zimmer direkt am nahm kong (so nennen die laoten den mekong) und preiswerten food. tel. 020 50 96 874 oder 020 68 66 830. also hier eine auflistung der verschiedenen nahms die ich bis jetzt kenne:
nahm kong - fluss mekong
nahm ta - weinen, augenwasser
nahm papa - hahnenburger (hier nicht trinkbar)
nahm dümm - trinkwasser
nahm sa - tee
nahm than - zucker
sii nahm than - braun
nahm bäng - sperma
nahm ja - lubricant
nahm men - parfüm
hong nahm - wasserraum (toilet)
nahm macau - zitronenwasser
nahm som - orangenwasser
der weg von vientianne nach 4000 island:
morningmarket bus station - local bus to southern bus station 3000 kip - local bus ticket nach pakse 100000 kip - 12 km busstation mit tuktuk 5-10000 kip - local bus to 4000 islands don det 30000 plus 15000 für das boot

Donnerstag, 29. Januar 2009

zündHOLZ

zündholz heisst auf japanisch
co min - light people

as more light people
live in this world
the better it will gets

Mittwoch, 28. Januar 2009

stop

we cant turn back the clock
but we can make a break
we can go slowly
easy
and dont ask to much
dont want to many
try it

Samstag, 24. Januar 2009

vientianne

die weihnachtsdekorationen hängen noch und übermorgen ist tschäiniis new year. das lächeln der local people ist noch immer wundervoll, auch wenn schon die kurzhosentouris mit ihren büchern ungeduldig auf ihren kaffee warten.
diese gegensätze. diediekeinezeithaben und diediegeduldigscheudienen. ich mag sie. die scheuen. geduldigen. dienenden. sie haben zeit. tun ihre arbeit, auch wenn sie neu oder vielleicht auch weil sie neu ist, liebend.
manchmal reist du viel zu viel sag ich mir. ich möcht auch mal irgendwo zuhause sein. wahrscheinlich bin ich das auch. jedes lächeln der local people, egal ob mit den lippen oder augen, lässt mich ein wenig zuhause fühlen. natürlich, sie wissen, was sie verloren haben. sie haben die kurzhosenbüchermenschen wohl auch nicht gerne. die haben keine zeit, dafür zahlen sie das zehnfache. ja, hier hat die konservenesserei einzug gehalten. statt sticky rice zum zmorge gibt es jetzt set nüng bis set cao. das billigste für sip ha pan kip. gestern noch konnte man für song pan sticky rice geniessen. laos wächst. schneller als jedes andere land, das ich kenne.
vang vieng wird in fünf jahren pattaya sein. ist es jetzt schon. dort sitzen die kurzhosentouris ohne tshirt morgens schon liegend und schauen fern. was für eine welt. da reisen sie also tausende von kilometern um das laos zu entdecken, von dem sie gehört haben es sein noch paradies und dann schauen sie fern. wie zuhause. vielleicht fühlen sie sich nur zuhause, wenn sie nicht sehen müssen was hier ist. sie wollen nicht lang sehen, sondern fern.
aber was geht mich das an? schatten ist nur die nichtanwesenheit von liebe. hier gibt es einen brunnen. einen springbrunnen. vielleicht mehr als einen, aber der eine hat es in sich. abends umrunden ihn local people. der brunnen sieht wie eine schale aus. ein pokal? wenn das wasser nicht springt, sieht man den pokal sich im wasser spiegeln. ein spiegelbild. wie die reale welt und im wasser das andere bild. das bild der seele. es sieht wunderschön aus im mondlicht. wenn dann der brunnen springt, ist das spiegelbild weg. weggesprudelt. und am tag ist es wieder anders. faszinierend. ich sollt ihn noch länger betrachten.
alles, was du länger betrachtest, lernst du lieben. vielleicht sollt ich auch die kurzhosenmenschen länger betrachten? ich glaub ich bin immer noch verliebt. wer soll denn das verstehen. diese schreiberei.
es gibt noch das spiritbild im brunnen. grad jetzt kann ich mich nicht mehr erinnern wann es sichtbar ist. wenn das wasser nur langsam plätschert?
wahrscheinlich kann man die bilder überall auf der welt sehen. wenn man sich zeit nimmt. und das land einen springbrunnen hat. aber dazu muss man sich zeit nehmen. und das wollen die meisten nicht. lieber fern sehen als fern denken. kop tschai lai lai.

Freitag, 23. Januar 2009

after love

what coming after love

more love

hate?

what can i do

i am lost

i am lost in love

but he dont understand that i love him

him how he is

like 

what can i do

i love him

what 

there is no answer

now

but

i love

love









i can not sleep
i can not eat
i felt in love

today
already one week
this feelings inside

my hard is broken
his fathers father is chinese
his mothers mother is thai

and i dont know what to do
i cannot move
i cannot stay

i felt in love
i love

and i can do nothing
than wait
and draw

Mittwoch, 21. Januar 2009

sabadii guesthouse

manche kommen an
manche gehen weg

manche sind verliebt
andere lieben hitchhike

ich liebe schilder
bilder
wilde bilder

there was a turkey man
kop chai lai lai

i felt in love
what now with the now
what can i do

take time
take step by step

words are missunderstanding
feelings passing away
they rise
they go

and its ok
i like this place

Montag, 19. Januar 2009

just a moment

there is no need , if u stay at the moment, just stop running, stay, and look what happen. let time flow, let your soul surfing, from one moment to another. 

u are never alone. u are connected with all, if u stay. just find your own buddha. it isnt outside. you will find inside of you. look at your buddha. pry to him. be happy to flow. like a flower u will rise and set down, rise and fall. 

everything is in this moment. the past and the future. the happyness and your way. becouse you are. you are white and black, dark and the sun, happyness and sadness. you are all if you lose your ego. 

fall in love with the moment. this moment. and all the moments be4. your next step is already rising. and u shall love it. love it like it would be the last moment. like it would be your first. 

time is remember. notime is to be.

Samstag, 17. Januar 2009

hauptstadt

so nun bin ich in vientianne. 320 km in thailand und 414 km in laos. das macht 734 km mit dem velo. dem lot tip. ich bin ein wenig upset über thailand. die preise haben sich seit letztem mal verdoppelt und einige dinge, die ich sah, haben mir nicht so gefallen. aber was solls. alle gehen wohl erst den westlichen way.
von luang namtha nach oudom xai hab ich einen speziellen weg genommen. den will ich hier nicht verraten. zuviele falangs haben mein bild von laos verändert. in luang prabang, einer wirklich stillen und schönen stadt, wurde ich beraubt, nun leb ich ohne driving licence, postcard und mit 2000 bath weniger. das schlimmste daran ist nicht das geld, sondern die erkenntnis, dass es das in laos auch schon gibt und wir, die falangs, daran schuld sind.
vang vieng wird in fünf jahren patthaia sein. nur junge schnösels, die morgens schon tv schauen und dann saufen und rumhuren. schlimm. wenn ich mir das andere laos vor augen halte. schlimm, was wir wessies hier anrichten. ich bin ent-täuscht.
nun bin ich in vientianne angekommen und rätsle, ob ich einen weiteren monat in laos investieren will, man sieht schon, ich rechne, oder ob ich wieder zurück nach thaland will.
ja, mir gefällt laos. aber die touris hier sind. mein gott. wie hatt sich laos verändert. die preise sind ums doppelte gestiegen seit zwei jahren oder manchmal um das dreifache und jetzt kommen die mallorca-touris hierher.
bin wieder mal am rätseln, wohin ich gehen will. aber schön, dass man immer auch alte traveller antrifft. das macht freude.
pics

Sonntag, 4. Januar 2009

Dienstag, 30. Dezember 2008

special way

erst hatt ich schon ein wenig angst. so alleine. in luong namtha haben sich unsere wege getrennt, die von anat und mir. und ich bekam einen tip von einer strasse über die berge. aber dann hab ich mich doch auf den weg gemacht.
wenn du so auf der nebenstrasse radelst, so steine unter deinem rad spürst, merkst du nach zwanzig, vielleicht vierzig kilometern, dass du jetzt langsamer unterwegs bist. zwar kannte ich den weg nach nale noch von der busfahrt vor zwei jahren. aber es ist halt doch was anderes, mit dem lot tip zu fahren. immer wieder frag ich nach meinem dorf, will ich doch die abbiegung nach links nicht verpassen, aber ich bin viel zu früh am fragen. einige zehnten kilometer warten noch auf mich...
mittags um drei komm ich in xy an und da ist feststimmung. ich radle zum dorf runter, welches am nahm tha liegt. und dutzende von kindern umringen mich nach minuten. erst bin ich unsicher. was soll ich tun, weiterfahren, bleiben. aber die dorfbewohner bewundern schon mein huphup und laden mich ein, mit ihnen zu essen. es gibt tartar. sie haben feststimmung. die tische mit bananenblättern bedeckt. schüsseln mit sticky-rice, saucen und tartar vom beef mit essstäbchen. laolao aus bamboobechern. wie gern hätt ich einen der becher. ich bin mittendrin. esse, rauche, trinke mit. es tut gut, ohne worte zu kommunizieren, wer das gelernt hat, weiss was ich meine. augen sprechen bände.
schliesslich übernachte ich im dorf und freue mich auf den nächsten tag.

Freitag, 26. Dezember 2008

wieder in laos

der erste tag war anstrengend. kaum angekommen, machen wir uns auf den weg nach norden auf der chinesischen strasse. warum sie chinesische strasse heisst, weiss keiner. sie ist die beste strasse von laos und ich hätte sie wohl besser nicht genommen. aber was solls, wir sind nach zwei stunden geradeaus nur so den berg hochgeklettert. mein velo hat geschnurrt und oben angekommen wartete ich auf anat. wie mir erzählt wurde, war es absolut spannend, wie die strasse gebaut wurde. je einen drittel hatten die chinesen, die thailänder und die laoten zu bauen. die chinesen waren schnell am werk mit riesen bulldoggern und dutzenden von frauen. aber kaum war ihr teil fertig, so war sie am ende schon wieder kaputt. die thailänder haben gemessen und vermessen und wieder gemessen, rund ein halbes dutzend mal, bis sie endlich mit bauen begannen. und die laoten haben erst mal ein grosses haus gebaut für die zuständigen der strasse, dann haben sie beraten. sollen wir die chinesen oder die thailänder engagieren? und schliesslich entschieden sie sich für die thailänder. und waren vor ihnen fertig. ob das wohl auf die qualität der länder allgemein schliessen lässt?
tja und dann gings wieder runter. und im nächsten dorf gab es leider nichts zu essen. aber auch diese einstellung war falsch. verbringe erst einmal zeit mit den laospeople und sie geben dir essen und bett. aber einfach ankommen und nach essen fragen ist falsch am platz hier. die laoten sind scheu, zumindest in den einfachen dörfern. sie denken, sie könnten dir nichts passendes bieten. also wenn du laos besuchst und nicht gerade in den touristenstädten bist, so verbringe zeit, lache und rede mit ihnen, zeige auf ein huhn und zahl ihnen um die 40'000 kip, soviel ist ein huhn hier wert und sie werden es für dich schlachten. ich bi jetzt übrigens millionär für kurze zeit. 1000 kip sind 4 baht, also sind 1'000'000 kip 4'000 baht was ungefähr 100 sfr entspicht.
zuguter letzt wurde es nacht als wir an einem fluss ankommen und wir rätseln gerade, ob wir weiterfahren oder das wenige wasser, das wir noch haben trinken und mit dem flusswasser suppe kochen wollen und im zelt schlafen wollen, als ein wagen anhält und uns bis in ein guesthouse mitnimmt. rauf und runter. wir sind froh, dass wir all die hügel nicht per pedes überqueren und schlafen friedlich ein.

am nächsten tag treffen wir zwei schweizer, die mit dem velo von der schweiz hergekommen sind, ja, sie haben geschummelt und sind mit der transsibirischen eine weite strecke ohne velo gegangen... wir tauschen natürlich nachrichten aus. wichtige nachrichten für velofahrer. geht es hoch oder runter. auf der karte, die erhältlich ist, ist nichts davon zu sehen. die velofahrer erzählen, dass wir nach sechs kilometern einen weiteren berg vor uns haben und bis zur nächsten grösseren ortschaft viele hügel. also beschliessen wir nach fünf kilometer im nächsten dorf anzuhalten, kommen in ein gespräch mit einheimischen und werden schliesslich, als wir den 11uhr bus nicht anhalten konnten zum mittagessen eingeladen. es gibt fledermaus. auf laos NOK (NOK heisst vogel, was fledermaus heisst weiss ich nicht mehr). schmeckt wie schlange. zumindest das fleisch, die flügel sind weniger schmackhaft. aber schliesslich muss ich sagen. friss vogel oder stirb...

Montag, 21. April 2008

reisen nach laos

laos ist schon eine reise wert. das land ist arm. hat kaum strassen, ausser eine, die von den chinesen finanziert wurde, um ihre billigen verseuchten spielzeuge und anderes schneller ans meer von thailand zu bringen. seit jahren werden ganze wälder abgeholzt und dafür kautschukbaum-monokulturen angepflanzt. auch hier sind die chinesen am werk. das paradies wird also nicht mehr lange paradies sein.
viele strecken werden mit booten auf dem mekong oder anderen flüssen zurückgelegt. ein absolut abenteuerliches erlebnis. achtung vor abzockern. da die menschen bettelarm sind, nicht im herzen, sondern geldmässig, werden oft völlig überrissene preise für eine fahrt verlangt. tourismus ist noch neu und man hat nicht die in thailand übliche haltung, von den westlern mehr verlangen aber sie nicht vergraulen.
es gibt dörfer, die noch völlig ohne strom leben. die meisen dörfer haben abends so zwei stunden licht. dann ist wieder kerzenzeit. also akku einstecken nicht vergessen.
das essen ist einfach, aber gut. nicht so abwechslungsreich wie in china oder thailand, manchmal auch mit ranzigem oel gebraten, aber gut waren die franzosen hier. die baguettes sind super! unbedingt sandwiches probieren. das bier lao ist im ganzen osten bekannt. achtung vielleicht ist es besser, vegetarisch zu essen. hier werden auch hunde, vögel, ratten und weiteres verspeist.
wenn du tussimässig unterwegs bist, dann mach einen weiten bogen um laos. es ist nichts für dich. ansonsten absolut empfehlenswert.
viele thailandtouristen machen einen abstecher nach laos oder vietnam um ihr visa zu erneuern.

Sonntag, 20. April 2008

fried big noodles with vegetables

ein bis zwei zwiebeln grob in monde schneiden und in erwärmtem flowerbrand oil kurz andünsten. einen viertel kabis in streifen geschnitten; oder ein sonst erhältliches grünes gemüse; evtl. sogar vier bis fünf grüne halbierte bohnen, dazugeben. immer mal wieder das gemüse mit einem grossen aluminiumlöffel in der aluwok umdrehen. den gasschalter ein wenig im gegenuhrzeigersinn drehen, also die energie reduzieren, oder wenn du noch einen holzkocher hast, die drei späne etwas auseinanderlegen, damit das feuer ruhigt.
jetzt sojasauce und, wer mag, fisch-bambussprossensauce dazugeben. ich bevorzuge auf dem ferig angerichteten gericht asiatisches ketchup welches die sakralchakrenfarbe orange trägt und mit einem hübschen etikett (2farbendruck rot/grün), tomaten und peperoncini sowie tailändischem schriftzug gekleidet ist. ein halber grosser aluminiumlöffel sojasauce genügt und von der fischsauce ein paar spritzer (sie ist abscheulich, ehlich). eine tomate, in schnitze geschnitten oder auch in scheiben, weil kochen soll ja wie alles spass machen, also nimm den moment und hack das zeug wie du gerade lust hast und nicht wie du musst, weil das essen wird viel besser, wenn du mit lust kochst, egal ob schnitze oder scheiben..., dazugeben. immer wieder alles mit dem aluminiumlöffel drehen.
grosse, dicke, oder eben auch feine schmale, siehe lustprinzip, glasnudeln, die vorher in wasser eingeweicht wurden, etwa eine handvoll in die pfanne geben und nach wenigen momenten ist das essen fertig.
etwas schnittlauch oder ein gras aus der wiese vom nachbarn (achtung nicht vom pissecken) feinhacken und darüberstreuen. wer noch nüsse vom letzten herbst im vorrat hat nimmt ein paar davon, zerkleinert in irgendwelcher spassvoller weise, und tut auch sie darüber. wer es vermag, und das kann ich nun wirklich empfehlen, kauft eine limette und serviert sie halbiert zu den nudeln. die limette mit der gabel anstechen und direkt über dem gericht ausdrücken. aber das macht der esser. nicht der kocher, gell?
gegessen wird mit holzstäbchen oder mit löffel und gabel. messer sind keine da. dazu grüntee servieren. wasser ohne gas bereitstellen. wenn eine zweite person das gleiche gericht wünscht, einfach wieder von vorne beginnen. sobald der strom eingeschaltet wird, das heisst bei sonnenuntergang kannst du das essen beim verspeisen auch noch sehen und es schmeckt viel besser, tja die augen essen mit... denke daran, dass du den akku für den photoapparat im zimmer inzwischen eingesteckt hast, weil in zwei stunden ist wieder kerzenzeit und der strom abgestellt. je nach saison und dorf variieren die zutaten. gib nie mehr als eine tomate ins gericht, die sind kostbar. und vom grünen, viel erhaltlichen gemüse kannst du viel dazugeben. es soll hier menschen geben, die nicht nur hunde und katzen essen. heute morgen sah ich vögel zu fünft mit holz durch den hals zusammengebunden. sie werden von den marktbesuchern auf die fettigkeit geprüft. schöne grüne, blaue vögel.